Endlich raus: Stubentiger wird zum Freigänger

Freigänger-Katzen sind gesünder und glücklicher. So gewöhnen Sie Ihre Wohnungskatze an draußen.

Von der Hauskatze zum Freigänger

Jagen, anschleichen, klettern, erkunden: Katzen sind freiheitsliebende Tiere, die auf Ihren Freigang ungern verzichten möchten. Oft sind Samtpfoten, die raus dürfen, ausgeglichener - ihnen ist einfach nicht so langweilig. Das macht's auch für Herrli und Frauli einfacher.

Bevor Sie Ihren Vierbeiner aber hinaus in die Freiheit entlassen, sollten Sie einiges beachten: Erkunden Sie Ihre Gegend, gibt es potenzielle Gefahrenquellen wie stark befahrene Straßen, viele Hunde oder wohnen Sie mitten in der Stadt? Dann gibt es die Möglichkeit eines gesicherten Freigangs in Form eines vernetzten Balkons oder Gartens. Vielleicht ist Ihre Katze damit auch zufrieden?

Wenn nicht, sollte die Mietze jedenfalls geimpft und kastriert sein, um vor ungewollten Krankheiten und ungeplantem Nachwuchs geschützt zu sein. Lassen Sie Ihren Liebling jedenfalls auch chipen und registrieren - hat er sich mal verirrt oder entschieden, kurzfristig woanders "zu wohnen", können die Finder ihn beim Tierarzt dem Besitzer zuordnen lassen.

Die ersten Schritte nach draußen

Ist Ihre Katze neu bei Ihnen eingezogen oder Sie sind gemeinsam übersiedelt, dann lassen Sie die Samtpfote jedenfalls sechs Wochen als Wohnungskatze drinnen. Sie kann sich in Ruhe an ihr neues Zuhause gewohnen und kommt lieber wieder nach Hause.

Tag X ist also gekommen: der erste Ausflug nach draußen. Füttern Sie Ihre Mietze an diesem Tag etwas weniger wie üblich. Wenn Sie Hunger hat, kommt sie schneller wieder zurück. Am besten öffnen Sie die Türe und locken Ihre Katze mit einem Leckerli. Die Neugier wird sie nach draußen führen. Je nachdem, ob es sich um einen Draufgänger oder eher eine von der schüchternen Sorte handelt, wird sie sich weiter trauen. Nach einigen Metern locken Sie Ihre Samtpfote jedenfalls mit einem weiteren Leckerli wieder zu sich zurück. Nachlaufen ist die falsche Wahl, das lässt die Katze nur davon laufen. 

Üben Sie diese Situation von nun an jeden Tag und erweitern Sie die Entfernung, die die Katze zurücklegen darf, bevor Sie sie wieder zurücklocken, jedes Mal ein bisschen mehr.

Foto: shutterstock/Beauty photographer

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