Wenn Katzen alt werden

Wie alt werden Katzen eigentlich? Und welche Sonderbehandlung brauchen sie im Senioren-Alter?

Wie alt werden Katzen? Ältere Katzen brauchen mehr Ruhe und Kuscheln wird immer wichtiger.

Das Gehör lässt nach? Lange Ruhephasen statt Bewegungsfreude? Arthrose, Demenz und Gewichtszunahme? – Ihre Katze ist auf dem Weg zum Senior. Wie sich Katzen im Alter verändern und was bei reiferen Katzen zu beachten ist:

Ab wann zählt eine Katze offiziell zu den Senioren?

Die Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Wie auch bei uns Menschen ist das Altern sehr individuell und von Katze zu Katze unterschiedlich. Aber zwischen zehn und zwölf Jahren gehören sie normalerweise zu den Katzen-Senioren.   

Wie alt werden Katzen?

Hauskatzen erreichen im Durchschnitt ein Alter von 13 bis 15 Jahren. Es gibt aber auch Exemplare, die wesentlich älter werden. Bei Katzen, die draußen unterwegs sind, ist die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls oder einer Infektion höher. Hier ist das Durchschnittsalter entsprechend niedriger.

Was verändert sich bei Katzen im Alter?

Folgende Veränderungen können bei älteren Katzen auftreten:

  • Bei vielen Katzen verschlechtern sich Hör- und Sehsinn. Das führt dazu, dass sie sich vorsichtiger verhalten als früher.
  • Ältere Katzen sehnen sich nach mehr Ruhe als ihre jüngeren Artgefährten. Sie bewegen sich weniger und verbringen mehr Zeit damit zu schlafen.
  • Weniger Bewegung und ein langsamer Stoffwechsel führen zu Gewichtszunahme.
  • Katzen-Senioren leiden oft unter Arthrose. Dadurch nimmt die Muskulatur ab. Katzen mit Arthrose tollen nicht mehr so viel herum und werden ruhiger und langsamer.
  • Auch Demenz kann bei älteren Katzen auftreten.

Was ist beim Füttern zu beachten?

Ab dem achten Lebensjahr empfehlen Experten spezielles Senioren-Futter. Die Ernährung sollte nierenschonend und gut verdaulich sein. Zusätzliche Nährstoffe und an das Alter angepasste Vitamin- und Mineralstoffzusätze unterstützen die Gelenksfunktion und das Immunsystem. Aber was tut man, wenn die Katze das neue Futter nicht annimmt? Dann mischt man am besten das neue mit dem alten Futter und gewöhnt die Katze so an den neuen Geschmack.

Trinkt Ihre Katze genug?
Ältere Katzen können auch Probleme mit dem Kauen bekommen. Als Katzenhalter kann man dann seine Katze ganz einfach unterstützen und das Futter zerkleinern. Außerdem ist bei reiferen Katzen eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme wichtig. Trinkt die Katze nicht genug, kann man zum Beispiel das Nassfutter mit Wasser anreichern.

Brauchen alte Katzen besondere Aufmerksamkeit?

Möchte ein Kätzchen in jungen Jahren noch so richtig gefordert werden, so steht bei älteren Tieren das Schmusen und Kuscheln im Vordergrund. So bekommt man auch am besten mit, wie es der Katze geht. Bei auffälligem Verhalten sollte man seine Katze zum Tierarzt bringen. Generell sind regelmäßige Tierarztbesuche ca. zwei Mal im Jahr zu empfehlen. Denn viele Erkrankungen erkennt man als Katzenhalter nur schwer.

Foto: shutterstock/DanyL

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